EcoDiv – Vielfältige Berufs-Chancen

EcoDiv im Einsatz

Dr. Christian Kost, MPI Jena

Leiter einer Forschergruppe am Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie

Ich beschäftige mich beruflich mit ökologischen und evolutionsbiologischen Fragestellungen. Neben dem Stoff zahlreicher Grundvorlesungen und Praktika profitiere ich heute eigentlich am meisten von den „soft skills" die ich während meines Hauptstudiums sowie zu Zeiten meiner Diplomarbeit in der Abteilung Pflanzenökologie und Systematik gelernt habe: Vorträge vorbereiten und halten, komplexe Informationen präsentieren. Daneben habe ich vor allem das Herangehen an wissenschaftliche Fragestellungen sowie den kritischen Umgang mit den eigenen Daten gelernt. Dafür bin ich auch heute noch sehr dankbar. Besonders toll an der Universität Kaiserslautern fand ich die überschaubare Größe, und dass die Lehrveranstaltungen so gut wie nie überfüllt waren. Dadurch entsteht ein sehr familiäres Klima, welches es den Dozenten gestattet, die Studenten mit Namen zu kennen und individuell auf sie einzugehen. Neben einer tollen Infrastruktur (Bibliothek, Mensa mit superleckerem Essen) bietet die Campusuni Kaiserslautern durch ihre Lage mitten im Wald eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Die spannenden Lehrveranstaltungen im Bereich Mikrobiologie/Genetik und Ökologie beeinflussen mich bis heute und haben auch meinen Werdegang maßgeblich geprägt.

Dr. Sascha Reth, Umwelt-Geräte-Technik GmbH, Freising/Weihenstephan

Dr. Sascha Reth

Geschäftsführer und Gesellschafter

Ich leite ein mittelständisches, produzierendes Unternehmen. An meinem Studium in Kaiserslautern hat mir besonders das gute Zahlenverhältnis zwischen Betreuern und Studierenden gefallen, dazu die kurzen Wege und ein für Studenten bezahlbares Umfeld. Der Studiengang hat meine Fähigkeiten zu wissenschaftlichem Denken und zur Diskussionsführung gefördert und mich auf meine Aufgaben in der Projektplanung optimal vorbereitet.

Dr. Britta Hartard, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg i.B.

Dr. Britta Hartard

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Die Begeisterung der Professoren und Mitarbeiter im Studiengang für Ihre Forschungsarbeiten hat auch in mir die Begeisterung für Wissenschaft als solche wie auch speziell für ökologische Zusammenhänge geweckt und mich angespornt, Dinge zu hinterfragen, neugierig zu sein. Besonders hilfreich war für mich, dass in Kaiserslautern viel Wert auf ein ganzheitliches/systemisches Denken gelegt und immer in größeren Zusammenhängen gedacht wird. Insbesondere habe ich gelernt, was „wissenschaftliches Arbeiten“ eigentlich bedeutet. Ich habe in meinem Studium gelernt, strukturiert zu arbeiten und wissenschaftliche Fragestellungen selbstständig in ein Forschungsprojekt umzusetzen. Der Studiengang leitet zu präzisem Analysieren, Präsentieren und Diskutieren an und – besonders wichtig für mich heute im Beruf – befähigt zu den notwendigen statistischen Analysen. Das habe ich in dieser Qualität in keiner anderen Arbeitsgruppe gefunden!

Die Möglichkeit, Auslandspraktika zu machen und sogar meine Abschlussarbeit direkt in den Tropen zu erstellen, hat mich begeistert. Dabei und bei der Beantragung von Fördermitteln (Stipendium) haben mich die Lehrenden erfolgreich unterstützt. Ich konnte so meine Abschlussarbeit völlig eigenständig konzipieren und wurde dabei doch kontinuierlich und kompetent betreut.

Im Studium wurde immer Wert darauf gelegt, dass wir als Studierende an themenbezogenen Tagungen teilnehmen konnten und dort auch unsere Forschungsergebnisse (aus Praktika oder der Abschlussarbeiten) präsentierten. Insgesamt habe ich eine tolle Arbeitsatmosphäre erlebt, in der wir als Studenten immer wieder individuelles Feedback und vor allem konstruktive Kritik von den Lehrenden erhalten haben.

Prof. Dr. iur. Dipl.-Biol. Herbert Zech, Extraordinarius für Privatrecht mit Schwerpunkt Life Sciences-Recht, Juristische Fakultät der Universität Basel

Prof. Dr. iur. Dipl.-Biol. Herbert Zech

Ich habe vor allem die persönliche Atmosphäre, aber auch die hohe Expertise in den Pflanzenwissenschaften im Studiengang Biologie in Kaiserslautern geschätzt. Die vielfältigen Exkursionsmöglichkeiten machten das Studium praxisnah und abwechslungsreich. Besonders wichtig war für mich ein „Soft Skill“, das im beruflichen Alltag oft übersehen und das in Kaiserslautern durch und durch gelebt wird: Interesse an der Sache!

Dr. Sebastian T. Meyer, Technische Universität München, Lehrstuhl für Terrestrische Ökologie, Freising-Weihenstephan

Mein Studium in Kaiserslautern hat mir ein breites Spektrum an Methoden vermittelt und die internationalen Verbindungen der Arbeitsgruppe haben es mir ermöglicht, im Rahmen von Praktika und Tagungsbesuchen spannende Orte und Menschen kennenzulernen. Am meisten habe ich im Rückblick davon profitiert, dass die Zeit in Kaiserslautern meine Begeisterung für Wissenschaft und Forschung gestärkt hat, mich dazu erzogen hat Ergebnisse immer kritisch zu hinterfragen und mich auf eine Karriere als selbstständiger Forscher vorbereitet hat.

Dr. Katinka Wilde, Selecta Klemm GmbH & Co. KG, Stuttgart

Pflanzenzüchterin

Mein Studium in Kaiserslautern hat mir vermittelt, große Zusammenhänge erkennen und zu analysieren. Ich habe gelernt, statistische Auswertungen anzuwenden und zu verstehen und auch große Datenmengen zu bearbeiten und auszuwerten.

Dipl. Biol. Stephanie Dojani, Gesamtschule Thaleischweiler-Fröschen

Lehrerin für das Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Biologie und Chemie

Besonders reizvoll am Studium in Kaiserslautern waren für mich

  • die Passion für die Untersuchung von Lebewesen und deren Interaktion,
  • der ausgeprägte Wissenschaftsbezug: Projektideen entwickeln, Versuche planen, durchführen und auswerten,
  • die Arbeit im Freiland,
  • die Verknüpfung von Erkenntnissen,
  • die hohe Diversität verschiedener Forschungsvorhaben,
  • der Kontakt zu verschiedenen spezialisierten Experten,
  • und das kritische Hinterfragen von Sachverhalten.

Als Studierende haben wir gelernt, selbständig zu arbeiten und wir haben in der extrem hohen Leistungsbereitschaft im Fachbereich ein großes Vorbild gefunden. Das Studium ist geprägt von flachen Hierarchien und einem persönlichen und kollegialen Umgang miteinander.

Im Beruf heute profitiere ich besonders von der erlernten tiefgründigen Beschäftigung mit einem Sachverhalt, vom Umgang mit verschiedensten Medien und der Fähigkeit, Vorträge zu gestalten und zu präsentieren. Wichtig sind mir der der Austausch und die Teamarbeit mit anderen Wissenschaftlern und die Kontakte zur Universität, die bis heute anhalten. Ich habe im Studium gelernt, mich selbst zu organisieren – und nicht zuletzt sind mir bis heute die fachbezogene und allgemeine Englischkenntnisse sehr nützlich.

Dipl. Biol. Julia Klier, Institut für Ostseeforschung, Warnemünde (IOW)

Doktorandin in der Arbeitsgruppe molekulare und mikrobielle Ökologie am Leibniz Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Besonders begeistert hat mich das Klima in meiner Arbeitsgruppe und die Möglichkeit, mit marinen Proben in Rheinland-Pfalz zu arbeiten. Außerdem habe ich ein sehr breites Spektrum an Fähigkeiten erlernen dürfen. Es war sehr hilfreich für mich, dass ich sowohl qualitative molekulare Methoden (von Extraktion und Klonierung bis zu PCR) als auch quantitative Methoden (Fluoreszenzmikroskopie) erlernen konnte. Somit musste ich für meine Doktorarbeit wesentlich weniger neue Methoden erlernen um mit meiner Arbeit beginnen zu können. Desweiteren haben mir die regelmäßigen Vorträge im AG-Seminar geholfen, strukturierte Präsentationen aufbauen zu können.

Dipl.-Biol. Eva Alexander, Universität Tübingen

Naturwissenschaftliche Doktorandin

Der eher kleinere Uni-Campus schafft sofort eine persönliche Atmosphäre. Die Organisation aller Lehrveranstaltungen lief aus meiner Sicht als Studentin immer reibungslos, es gab tolle Möglichkeiten zu mehrtägigen Exkursionen; und es gab stets ein breites Fachgebietsangebot für die Wahl des Diplomhauptfaches/Diplomarbeit. Und – wichtig für Studenten: Es gibt in Kaiserslautern ausreichend günstige Studentenwohnheime und Wohnungen!

Dr. Karolina Kolodziej

Diplom-Biologin (m. Promotion)

Besonders die große Auswahl an Themengebieten und Arbeitsgruppen war sehr reizvoll. Wichtig für meinen beruflichen Werdegang war, dass ich erlernt habe, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten.

Dr. Matthias Engel, Analytik Jena, Biometra

Produktspezialist, Beratung und Vertrieb

Die Thematik war sehr interessant. Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen. Der regelmäßige Besuch von Tagungen, auch Probennahmen haben den Laboralltag aufgelockert und man erlebte Forschung zum Anfassen. Besonders gefallen haben mir die freiwilligen Auslandsaufenthalte, der Kontakt zu internationalen Forschern, das Hinausschauen über den Tellerrand. Für meinen beruflichen Werdegang waren das Kennenlernen einiger molekularbiologischer Methoden und das Verwenden von Englisch in Wort und Schrift sehr nützlich.

Dr. Jürgen Berger, moco monitoring & communication, Freiburg i.B.

GLCRA Global Lead Contract Research Associate

Mich hat besonders die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit im Studium begeistert. Ich durfte viel von der wissenschaftlichen Expertise der Mitarbeiter lernen, und die enge Betreuung bereits in der Antragsphase meiner Projekte war sehr hilfreich für ein zügiges Studium. Mir wurde viel Vertrauen entgegengebracht in der Entwicklung, Durchführung und Präsentation meiner wissenschaftlichen Arbeit, und mein Beitrages zur Arbeit in der Abteilung wurde stets wertgeschätzt. Ich erinnere mich gern an die Kaffeerunden, die immer erkenntnisreich und konsequent durchgezogen wurden. Viel Spaß haben mir die Praktika im Feld gemacht, sie stets arbeits- und erlebnisintensiv waren in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Und: Ich habe hier die Möglichkeit gehabt, in den geliebten Tropen als Feldbiologe zu arbeiten!